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Clubmeisterschaften 2021

Am Samstag, 04. und Sonntag, 05. September fand mit den Clubmeisterschaften das sportliche Highlight der Golfsaison statt. In den Wertungsklassen Damen, Herren, AK 50 Damen, AK 50 Herren und AK 65 Herren wurden an beiden Tagen jeweils 18-Loch gespielt. Das Wetter zeigte sich, abgesehen von einem kurzen Regenschauer in der Finalrunde, von seiner schönsten Seite und der Golfplatz präsentierte sich in einem hervorragenden Zustand.

In der Herrenwertung lagen Titelverteidiger Lukas Kocheise und sein Top-Herausforderer Timm Robin Kemme nach Runde 1 dicht beieinander. Kemme spielte eine 74, Kocheise eine 77er Runde. Die Finalrunde versprach somit höchst spannend zu werden, zumal auch Timo Schuler mit 81 Schlägen noch nicht aus dem Rennen war.

Bei den Damen ging es nicht ganz so eng zu. Titelverteidigerin Alissa Marie Kotlinski sorgte mit einer starken 83er Runde an Tag 1 und 12 Schlägen Vorsprung auf Julia Czinczoll für klare Verhältnisse vor dem Finale am Sonntag.

Spannung für die Finalrunden war in allen AK-Wertungsklassen angesagt. Bei den Herren AK 50 führte nach Tag 1 Marco Ludescher mit 85 Schlägen vor Frank Hehl, der eine 87er Runde spielte. Auch Joachim Rothfuß (88), Hans-Peter Kübler (89) sowie Frank Bayh und Oliver Hermann (jew. 90) lagen noch in Schlagdistanz.
Bei den Damen AK 50 lagen Edith Schmelzle und Heidy Burkhardt mit 101 Schlägen gleichauf, Antje Bessey-Klingler folgte mit 1 Schlag und Titelverteidigerin Lily Qin-Mössmer mit 4 Schlägen Rückstand.
In der Wertung der AK 65 Herren war das Titelrennen vor der Finalrunde ebenfalls völlig offen. Führender nach Runde 1 war Wolfgang Kruck mit 90 Schlägen, jeweils nur einen Schlag dahinter folgten Hans Frey (91) und Ottmar Hoffmann (92).

Finalrunden am Sonntag

Bei den Herren erwischte Lukas Kocheise den besseren Start und konnte nach 2 gespielten Bahnen seinen Rückstand auf Timm Kemme auf nur noch einen Schlag verkürzen. Dieser konterte jedoch an Loch 3 mit einem Eagle, Kocheise spielte ein Bogey und somit war Kemme nun sogar 4 Schläge in Führung. Nach einem für ihn desaströsen Ergebnis von 9 Schlägen an Bahn 6 war für Kemme diese Führung aber mit einem Mal aufgebraucht. Ein weiterer Schlagverlust auf Bahn 7 sowie ein Triple-Bogey auf Bahn 9 sorgten dafür, dass Kemme zur Halbzeit nun einen Rückstand von 4 Schlägen auf den Titelverteidiger hatte. Und Kocheise legte mit einem Eagle auf Bahn 10 nach, baute den Vorsprung weiter aus und ließ Kemme nicht mehr an sich herankommen. Schlussendlich stand eine sehr starke 73 auf seiner Scorekarte, was ihm seinen insgesamt 10. Titel einbrachte. Timm Kemme musste an diesem für ihn rabenschwarzen Golftag eine 83 hinnehmen und verlor damit nicht nur das Rennen um den Titel, sondern wurde am Ende auch von Timo Schuler überholt. Dieser spielte in der Schlussrunde sensationell auf, lag nach 9-Loch 1 unter PAR und war mit nur einem Schlag Rückstand engster Verfolger von Kocheise auf den zweiten 9-Loch. Lukas Kocheise schaffte es jedoch, Timo Schuler auf Distanz zu halten, trotzdem war es ein spannender Titelkampf zwischen den beiden. Am Ende notierte Schuler, trotz eines ärgerlichen Triple-Bogeys auf der letzten Bahn, eine herausragende 75 auf seiner Scorekarte und sicherte sich somit den Titel des Vize-Clubmeisters.

Bei den Damen dominierte Alissa Marie Kotlinski mit einer soliden 86er Runde auch die Finalrunde und holte sich am Ende mit einem großen Vorsprung von insgesamt 27 Schlägen ihren 4 Titel (3. Titel in Folge). Vize-Clubmeisterin wurde Heidy Burkhardt, die am Sonntag eine 95 spielte. Zudem setzte sich Heidy Burkhardt mit dieser Runde an die Spitze in der AK 50 Damen und holte sich in dieser Wertung mit einem Vorsprung von 11 Schlägen den Titel vor Titelverteidigerin Lily Qin-Mössmer und Antje Bessey-Klingler.

In der Wertung der AK 50 Herren wurde der nach Runde 1 führende und mit einem Handicapindex von 4,2 an vorderster Stelle positionierte Marco Ludescher seiner Favoritenrolle gerecht und ließ mit einer 82er Schlussrunde nichts mehr anbrennen. Er sicherte sich den Titel des Clubmeisters AK 50 Herren mit einem Vorsprung von 9 Schlägen vor Oliver Hermann, der durch eine Steigerung in Runde 2 (86 Schläge) den 2. Platz erreichte.

Bei den Herren AK 65 lag am Ende nur ein Schlag zwischen dem Sieger und dem Zweitplatzierten. Ottmar Hoffmann gewann mit einer Runde von 91 Schlägen (vortags 92) den Titel vor Hans Frey (91, 93).

Die Nettowertung der Clubmeisterschaften gewann Alissa Marie Kotlinski mit insgesamt 139 Nettoschlägen.

Seit langer Zeit wurde in diesem Jahr auch wieder eine Clubmeisterschaft der Kinder und Jugendlichen mit einem Handicapindex bis 45 ausgetragen. In diesem Wettbewerb wurde am Samstag über 18-Löcher der Titel ausgespielt. Dieser ging mit 12 Stableford-Punkte an Jonathan Haug, Vize-Clubmeister wurde Maurice Hellstern, der 6 Stableford-Punkte erspielte.

Für die Spielerinnen und Spieler mit einem Handicapindex zwischen 26,6 und 54,0 bot sich auch in diesem Jahr die Möglichkeit, an den 9-Loch-Clubmeisterschaften teilzunehmen. Am Samstag wurden die Bahnen 1-9 und am Sonntag die Bahnen 10-18 gespielt. Susanne von Saucken holte sich mit insgesamt 11 Bruttopunkten den Titel, Vize-Clubmeister wurde Thomas Tigges mit 9 Bruttopunkten. Die Nettowertung gewann Isabelle Beeharry mit insgesamt 50 Nettopunkten.

Bereits eine Woche zuvor wurden, bei gänzlich anderen Wetterbedingungen, die Clubmeisterschaften im Klassischen-Vierer ausgetragen. Zwar waren die Niederschläge nicht ganz so ergiebig wie ursprünglich vorhergesagt, trotzdem wurden die 30 Spieler und Spielerinnen ordentlich nass. Auch dieser Wettbewerb wurde über eine Runde am Samstag und eine Runde am Sonntag gespielt. Spannung für den Finaltag war garantiert, so lag das führende Team mit Matthias Hofmann und Hans-Peter Kübler nach einer 87er Runde mit nur einem Schlag vor Dirk Taube und Patrick Finkbeiner und nur einen weiteren Schlag dahinter folgten mit dem Team Timo Schuler und Stefan Burkhardt die Titelverteidiger. Drei weitere Teams lagen mit 4 bzw. 5 Schlägen Rückstand auf die Führenden noch in Schlagdistanz. Eines dieser Teams, nämlich Jonathan Nestler und Ingo Günter, spielten mit einer 88 die beste Finalrunde und holten sich schlussendlich hauchdünn mit einem Schlag Vorsprung auf die Teams mit Dirk Taube und Patrick Finkbeiner sowie Matthias Hofmann und Hans-Peter Kübler den Titel. In der Nettowertung waren Dirk Taube und Patrick Finkbeiner mit insgesamt 143 Nettoschlägen erfolgreich.

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